Das Weingut Braida di Giacomo Bologna in Rocchetta Tànaro (Asti) wurde von Guiseppe gegründet und nach dessen Spitznamen „Braida“ benannt.

Anfang der 1970er-Jahre wurde es von seinem Sohn Giacomo Bologna (gest. 1990) übernommen. Bei einem Aufenthalt in Kalifornien in den 1970er-Jahren wurde Giacomo Bologna mit dem Barrique-Ausbau konfrontiert und wurde zu einem Fan von Weinen im französischen Stil. Er entwickelte sich zu einem Pionier des italienischen Weinbaus und schuf einen neuen Stil von langlebigen, hochkonzentrierten Rotweinen. Der erste in Barrique ausgebaute Wein war der Anfang der 1980er-Jahre kreierte RotweinBarbera d'Alba (damals DOC, heute DOCG) namens „Bricco del’Uccellone“ aus sehr alten Barbera-Reben, der 12 Monate im Eichenfass reift. Er verdankt seinen Namen einer alten Dame, die einst im Nebenhaus des Gutes lebte und stets schwarz gekleidet war. Sie hatte den Spitznamen „l’uselun“ (dt. „Der große Vogel“). Es folgten dann die ebenfalls aus Barbera gekelterten und eichenfassgereiften „Bricco della Bigottà“ (15 Monate) und nur in guten Jahren erzeugte „Ai Suma“ (Spätlese). Alle diese Weine reifen noch bis zu 12 Monaten in der Flasche, bevor sie vermarktet werden. Zwei ebenfalls in Barrique ausgebaute Cuvées sind „Il Baciale aus den Sorten Barbera und Pinot Nero und der vom 1988 gekauften Weinberg „Fiori Serra“ stammende „Il Fiore“ aus den Sorten Chardonnay und Riesling. Den in klassischem Stil ausgebauten Barbera „La Monella“ gibt es schon seit 1961. Heute wird das exquisite Gut in kalifornischem Stil von seiner Witwe Anna und seinen Kindern Guiseppe „Bepe“ und Raffaela sowie deren Ehemann Dr. Norbert Reinisch geführt.

Braida di Giacomo Bologna

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